Die Malteser Werke engagieren sich seit 1989 in der Betreuung und Versorgung von Asylbewerbern, Flüchtlingen und Aussiedlern.

Im Auftrag von Ländern und Kommunen haben sie bis heute über 1,5 Millionen Menschen aus mehr als 70 Ländern in der ambulanten Betreuung oder in stationären Einrichtungen begleitet.

Ein pädagogisches Betreuungskonzept, das ständig den sich verändernden Gegebenheiten angepasst wird, stellt sicher, dass „der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit“ steht.

Es beinhaltet die Strukturierung des Alltags mit zielgruppenorientierten Angeboten. Dabei haben die Malteser den Einzelnen im Blick, achten auf Nationalität, Kulturkreis, Alter und Geschlecht.

Ebenso kennzeichnen wirtschaftliches Know how und Qualitätsmanagement die Arbeit der Malteser.

Auch der Gesundheitlichen Versorgung der Migranten wird Rechnung getragen; bundesweit einmalig ist die ärztliche Versorgung von Hilfebedürftigen ohne Aufenthaltgenehmigung.

In der Malteser Migranten Medizin (MMM) finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkankung, Verletzung oder einer Schwangerschaft übernimmt.

Daneben gibt es weitere Projekte, die mit Drittmitteln gefördert werden, wie z. B. der „Leuchtturm“; hier wird Integration von Migranten unter aktiver Einbeziehung von Migranten erreicht.

Neben vielen hauptamtlichen Mitarbeitern arbeiten auch Zivildienstleistende, junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen oder Praktikanten in den Einrichtungen.

Zusätzliche ergänzen Ehrenamtliche das Angebot in der Betreuung.

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Angelika Haentjes-Börgers

Tel. : 0221/9822-571

Fax : 0221/9822-579

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