| Birma/Myanmar: Zyklon „Nargis“ reißt tausende Menschen in den Tod |
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Eine Schneise der Verwüstung im südostasiatischen Staat Birma hat der Zyklon „Nargis“ hinterlassen - 22.000 Tote, weitere 40.000 Vermisste.
Der Wirbelsturm fegte mit 190 Kilometern pro Stunde über das Land hinweg. Die Folge: Tausende Tote und Vermisste. Die Überlebenden sind zum Teil schwer verletzt, haben kein Dach über dem Kopf, kein Wasser und keine Vorräte. Die Malteser haben bereits Desinfektionstabletten zur Aufbereitung von Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Schnellsten versorgen wir die Opfer des Wirbelsturms auch mit Plastikplanen, Decken und Kochgeschirr. „Das benötigen die Menschen derzeit besonders, denn auf eine solche Katastrophe war niemand vorbereitet, niemand hatte Vorräte", so Birke Herzbruch die Malteser Projektkoordinatorin in Yangon. Die ganze Stadt liege total im Dunkeln, alles sei schwarz wie die Nacht. Malteser International arbeitet seit 2001 in Myanmar und verfügt dort über insgesamt drei Programmstandorte. Neben dem Länder- und Programmbüro in Yangon gibt es Programmbüros in der Wa Sonderregion II und im Northern Rakhine State. Die Malteser verbessern den Zugang zu Basisgesundheitsdiensten und bekämpfen Malaria, Tuberkulose und HIV/AIDS. Zudem stellen sie die Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser und eine basissanitäre Ausstattung auf Haushaltsebene, an Schulen und Gesundheitseinrichtungen sicher.
In den nächsten Tagen wird auch ein medizinisches Team der Malteser im Katastrophen-Gebiet eintreffen. So können von den Gesundheitsstationen aus mehr Verletzte behandelt und Krankentransporte organisiert werden. Helfen Sie den Opfern des Wirbelsturms - mit Ihrer Spende. Mit jedem Euro, den Sie geben können, helfen Sie Leben retten!
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